• Praxis für PsychotherapieEva Wörner Psychologische Psychotherapeutin

    Praxis für Psychotherapie
    Eva Wörner Psychologische Psychotherapeutin

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Das Ehepaar Pesso benennt 5 Grundbedürfnisse:
Diese Grundbedürfnisse sind das Bedürfnis nach Platz, Nahrung, Unterstützung, Schutz und Grenzen.
Diese Bedürfnisse benötigen zuerst die konkrete, dann die symbolische Erfüllung durch die Eltern, um die Bedürfnisse im erwachsenen Alter selbstständig befriedigen zu können.

Bedürfnis nach Platz

Zuerst brauchen wir einen Platz im Uterus, dann symbolisch den Platz innerhalb der Familie, dann können wir uns selbst einen Platz im Leben nehmen und geben.

Bedürfnis nach Nahrung

Nahrung hält uns am Leben, zuerst müssen wir sie konkret (Muttermilch oder per Fläschchen) erfahren. Später benötigen wir die symbolische Nahrung, in Form von „geistiger“ Nahrung von unseren Eltern, um
uns in unserem späteren Leben selbst nähren zu können.

Bedürfnis nach Unterstützung

Unterstützung hilft die Schwerkraft für das Neugeborene zu überwinden. Wir benötigen sie durch den konkreten Halt unserer Eltern, die unser Köpfchen stützen. Später benötigen wir symbolische Unterstützung gegenüber Ungerechtigkeiten von Seiten anderer Menschen von unseren Eltern, um uns im späteren Leben die Unterstützung selbst geben zu können.

Bedürfnis nach Schutz

Schutz schirmt ab vor Gefahr und puffert die von außen kommenden Kräfte ab. Zuerst muss der Schutz real körperlich empfunden werden, z.b. das Schützen des Kindes vor der heißen Herdplatte. Dann symbolisch durch die Eltern, die uns z.B. vor Menschen, die uns nicht wohlgesonnen sind schützen, um uns im Erwachsenenleben selbst schützen zu können.

Bedürfnis nach Grenzen

Das Kind nimmt Einfluss auf die Welt und wird von ihr beeinflusst. Durch unsere Eltern lernen wir, dass diese Kräfte nicht unkontrollierbar, omnipotent oder unendlich sind. Zuerst braucht es eine liebevolle Begrenzung auf körperlicher Art und Weise, z.B. beim Wutanfall eines Kleinkindes, um sich nicht selbst oder andere zu verletzten. Später dann in der Pubertät die symbolische Begrenzung inform von Regeln. Ein liebevoll begrenztes Kind entwickelt sich zu einem freien spontanen Erwachsenen.

Praxis-Informationen

„Werden, wer wir wirklich sind"

ALBERT PESSO

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